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»Antisemitismus im Internet« »DenkRaum« mit Dr. Annette Seidel-Arpacı am 26.3.

21. Februar 2020

Uns allen begegnet Antisemitismus – am häufigsten im Internet und in den sogenannten sozialen Medien. Aber – erkennt man ihn auch immer auf den ersten Blick? Wie erkenne ich Antisemitismus im Netz und was kann ich tun? Das wird beim nächsten „DenkRaum“ im Jazz Club Augsburg am 26.3. das Thema sein. Als Gast erwartet das Friedensbüro dann die Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern, Dr. Annette Seidel-Arpacı.

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Bayern nimmt Meldungen über antisemitische Vorfälle auf und unterstützt von Antisemitismus Betroffene im Freistaat. Regelmäßig verfasst sie bayernspezifische Berichte über Antisemitismus und betreibt Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Dr. Annette Seidel-Arpacı wird aus dem Arbeitsalltag berichten und dabei insbesondere den den Judenhass im Internet in den Mittelpunkt stellen. Inwieweit ihre Arbeit zum Kampf gegen Antisemitismus beiträgt, darüber kommt sie mit dem Publikum und der Moderatorin Dr. Barbara Staudinger, Leiterin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, ins Gespräch.

Eckdaten der Veranstaltung:

DenkRaum: »Antisemitismus im Internet«

Referentin: Dr. Annette Seidel-Arpacı
Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern)

Moderation: Dr. Barbara Staudinger, Leiterin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben

Veranstalter: Friedensbüros der Stadt Augsburg in Kooperation mit Volkshochschule, Evangelisches Forum Annahof und Jüdisches Museum Augsburg.

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm zur Ausstellung „Die Stadt ohne“ vom 18.12.2019 bis 29.3.2020 im Staatlichen Textil- und Industriemuseum statt.

Tickets: 7€/ 5€ erm., – online erhältlich unter Reservix, bei der Bürger- und Tourist-Info am Rathausplatz, dem AZ-Kartenservice, sowie bei allen Vorverkaufsstellen mit Reservixsystem. Restkarten ab 18:30 an der Abendkasse.

Fotocredits: RIAS Bayern

Informationen zum Format:

Der »DenkRaum« ist ein Kooperations-Format des Friedensbüros der Stadt Augsburg, der Volkshochschule, dem Evangelischen Forum Annahof und dem Jüdischen Museum Augsburg. Die partizipative Redereihe bietet die Möglichkeit, aktuelle gesellschaftspolitische Themen mit Expertinnen und Experten zu diskutieren. Der DenkRaum ist als flexibles Format gedacht, das in lockerer Atmosphäre zu Austausch und Auseinandersetzung anregen möchte, und das je nach Thema und Gast anders gestaltet sein kann – zum Beispiel als Vortrag, Lesung oder Workshop. Den erfolgreichen Auftakt machte im März 2019 ein Abend zum Thema Hannah Arendt und die Menschenrechte, bei dem sich im restlos ausverkauften Jazz-Club viele anregende Gespräche entwickelten. Es folgte ein Gespräch mit der Journalistin Mešale Tolu und eine Lesung mit der Autorin und Journalistin Sophie Passmann u.a..

Vielen Dank für einen Hinweis. Bei Interviewanfragen sind wir gerne behilflich.

Weitere Informationen & Termine: www.friedensstadt-augsburg.de

 

ALLGEMEINE INFOS ZUM FRIEDENSBÜRO

Das Friedensbüro ist eine Einrichtung im Kulturamt der Stadt Augsburg und wird geleitet von Christiane Lembert-Dobler. Es organisiert Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Kulturprogramm zum Augsburger Hohen Friedensfest, das Festival der Kulturen, Vorträge und Tagungen. Im Zentrum seines komplexen Arbeitsbereichs stehen die gesellschaftliche Vielfalt und die Vermittlung eines friedlichen Zusammenlebens zwischen den Bürger*innen in Augsburg und der Region – unabhängig von deren Herkunft, Religion, Hautfarbe, Alter, Behinderung und sexueller Orientierung.

Zu weiteren relevanten gesellschaftspolitischen Themen, die wie z.B. die Rüstungs- und Flüchtlingspolitik oder die Antidiskriminierung im Friedenskontext stehen, regt das Friedensbüro den bürgerschaftlichen Diskurs an. Zudem begleitet es den interreligiösen Dialog am Runden Tisch der Religionen. Zentrales Merkmal des Friedensbüros ist die wertschätzende und konstruktive Arbeit in einem breit aufgestellten Netzwerk mit vielen Partner*innen, mit Vereinen, der Universität, Künstler*innen und Religionsgemeinschaften.

Das Augsburger Hohe Friedensfest wurde im Dezember 2018 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Der 8. August, an dem Augsburg das Hohe Friedensfest jedes Jahr seit 1650 feiert, ist vermutlich weltweit der einzige Feiertag, der sich nur dem Gedanken der Toleranz und des Friedens widmet. Augsburg begeht diesen einzigartigen städtischen Feiertag mit einem vielfältigen Programm, das mehrere Wochen vor dem 8. August beginnt.

Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung:

Kulturamt der Stadt Augsburg / Friedensbüro

Christiane Lembert-Dobler (Leitung)

Telefon: 0821-324 32 62

E-Mail: friedensstadt@augsburg.de

http://www.friedensstadt-augsburg.de

Facebook: www.facebook.com/friedensstadt.augsburg

Pressekontakt

Tina Bühner | Kulturmagd PR

+49 (0) 821 24 40 75 97

+49 (0) 151 12 90 8000

presse@friedensstadt-augsburg.de

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Pressemitteilung

Denkraum mit Dr. Annette Seidel-Arpaci