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Augsburger Friedensgespräche mit Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm verschoben auf 8.1.2020

02. Oktober 2019

Kardinal Reinhard Marx wurde kurzfristig zur Amazonas-Synode im Vatikan abberufen, die sich ab 6. Oktober mit Umweltschäden im Amazonasgebiet und den sozialen Folgen befasst. Die Amazonas-Synode gilt als Treffen, das die Kirche der Zukunft entscheidend formen könnte. Da ein unerwartet baldiger Ersatztermin gefunden werden konnte, wird das Augsburger Friedensgespräch »Braucht der Frieden die Kirchen« mit Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm vom 8. Oktober 2019 auf den 8. Januar 2020 verlegt. Es findet dann im Goldenen Saal im Augsburger Rathaus statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Sie können auf Wunsch auch an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Das gilt auch für online erworbene Karten.

Vielen Dank für einen Hinweis!

Skandale, massenhafte Austritte und Glaubwürdigkeitsverlust – die Kirchen haben mit vielen Negativschlagzeilen zu kämpfen. Dennoch leisten sie wichtige
Aufgaben für den Frieden in der Gesellschaft. Im Rahmen der Augsburger Friedensgespräche kommen die beiden obersten Repräsentanten der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland ins Gespräch: Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Prof. Dr. Reinhard Marx. Wie geht es weiter? Haben die Kirchen eine schwere Zukunft vor sich oder nutzen sie die Krise als Chance? Braucht der Frieden die Kirchen (noch)?

Im Rahmen der Vortragsreihe »Augsburger Friedensgespräche« widmen sich Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kultur, Religion und Sport in Vorträgen und Diskussionen dem Themenkomplex Interkulturalität, Migration, Integration, Diversity und multireligiösem Dialog. Die Gespräche nehmen Bezug auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555 und beschäftigen sich mit aktuellen gesellschafts- und religionspolitischen Themen. Mit der Reihe möchte das Kooperationsnetzwerk politische Impulse in die Friedensstadt tragen und zum Austausch über heutige Herausforderungen inspirieren. Die Augsburger Friedensgespräche finden zweimal im Jahr statt: im Herbst wird eine religionspolitische Fragestellung in den Blick genommen, im Frühjahr ein allgemein friedenspolitisches Thema.

Die Augsburger Friedensgespräche sind aus der Vortragsreihe »Augsburger Reden - Vortragsreihe zu Vielfalt und Frieden in der Stadtgesellschaft« entstanden. Sie greifen die Intention dieser Reden auf, nämlich das Verständnis für aktuelle Entwicklungen in heterogenen Gesellschaften zu fördern. Gleichzeitig sollen neue Perspektiven und konkrete Handlungsoptionen vorgestellt und zu einer aktiven Beteiligung und Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse angeregt werden.

Kooperationspartner*innen des Friedensbüros bei den Augsburger Friedensgesprächen sind: das Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt der Stadt Augsburg, die Universität Augsburg – mit dem Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung und dem Lehrstuhl für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts, das Evangelisches Forum Annahof und die Volkshochschule Augsburg

ECKDATEN:

Mittwoch, 8. Januar 2020, 19.30-21.00 Uhr

Augsburger Friedensgespräche: »Braucht der Frieden die Kirchen? Kirche der Zukunft – Zukunft der Kirche«

Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Vorsitzender des Rates der EKD und

Prof. Dr. Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und

Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Moderation: Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie

für Politische Bildung, Tutzing.

Veranstalter: Friedensbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg (verantwortlich), Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt der Stadt Augsburg, Volkshochschule Augsburg, Evangelisches Forum Annahof, Universität Augsburg.

Ort: Goldener Saal, Rathaus Augsburg, Rathausplatz 1, 86150 Augsburg

Ticket-Infos: Tickets 8 € und 5 € (erm.)

Online unter www.reservix.de oder bei der Bürger- & Tourist- Info am Rathausplatz, dem AZ-Kartenservice, sowie bei allen Vorverkaufsstellen mit Reservix-System. Ggf. Restkarten an der Abendkasse. Inhaber*innen des Kultursozialtickets erhalten Karten für 1,- € an der Abendkasse solange verfügbar.

Infos zur Veranstaltung: https://www.friedensstadt-augsburg.de/de/augsburger-friedensgespräche

Weitere Informationen & Termine: www.friedensstadt-augsburg.de

Bild: V. l. n. r.: Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Prof. Dr. Reinhard Kardinal Marx © Johannes Minkus. Darf im Rahmen der Berichterstattung zur obigen Veranstaltung frei verwendet werden.

 

ALLGEMEINE INFOS ZUM FRIEDENSBÜRO

 

Das Friedensbüro ist eine Einrichtung im Kulturamt der Stadt Augsburg und wird geleitet von Christiane Lembert-Dobler. Es organisiert Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Kulturprogramm zum Augsburger Hohen Friedensfest, das Festival der Kulturen, Vorträge und Tagungen. Im Zentrum seines komplexen Arbeitsbereichs stehen die gesellschaftliche Vielfalt und die Vermittlung eines friedlichen Zusammenlebens zwischen den Bürger*innen in Augsburg und der Region – unabhängig von deren Herkunft, Religion, Hautfarbe, Alter, Behinderung und sexueller Orientierung.

Zu weiteren relevanten gesellschaftspolitischen Themen, die wie z.B. die Rüstungs- und Flüchtlingspolitik oder die Antidiskriminierung im Friedenskontext stehen, regt das Friedensbüro den bürgerschaftlichen Diskurs an. Zudem begleitet es den interreligiösen Dialog am Runden Tisch der Religionen. Zentrales Merkmal des Friedensbüros ist die wertschätzende und konstruktive Arbeit in einem breit aufgestellten Netzwerk mit vielen Partner*innen, mit Vereinen, der Universität, Künstler*innen und Religionsgemeinschaften.

Das Augsburger Hohe Friedensfest wurde im Dezember 2018 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Der 8. August, an dem Augsburg das Hohe Friedensfest jedes Jahr seit 1650 feiert, ist vermutlich weltweit der einzige Feiertag, der sich nur dem Gedanken der Toleranz und des Friedens widmet. Augsburg begeht diesen einzigartigen städtischen Feiertag mit einem vielfältigen Programm, das mehrere Wochen vor dem 8. August beginnt.

Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung:

Kulturamt der Stadt Augsburg / Friedensbüro

Christiane Lembert-Dobler (Leitung)

Telefon: 0821-324 32 62

E-Mail: friedensstadt@augsburg.de

http://www.friedensstadt-augsburg.de

Facebook: www.facebook.com/friedensstadt.augsburg

Pressekontakt

Tina Bühner | Kulturmagd PR

+49 (0) 821 24 40 75 97

+49 (0) 151 12 90 8000

presse@friedensstadt-augsburg.de

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Pressemitteilung 1. Augsburger Friedensgespräch

Neuer Termin 8.1.2020