Leichte Sprache Marke

Herzlich willkommen auf der Internet-Seite der Friedens-Stadt Augsburg!
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Alles klar!

Augsburger Hohes Friedensfest

Kulturprogramm

Augsburger  Friedensfest 2019

Bei der Frage nach der Bedeutung von Freiheit kommt meist zuerst der Gedanke an eine unbegrenzte Freiheit. Das Ideal ist, frei und selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen und das eigene Leben entsprechend zu gestalten.

Habe ich tatsächlich die Wahl? Kann ich Möglichkeiten in Anspruch nehmen oder stellen sich mir Barrieren in den Weg, die ich (allein) nicht überwinden kann? Und was ist mit den Anderen und deren Bedürfnissen? Das Zusammenleben in der  Gemeinschaft wird von Normen und Regeln der Moral und des Rechts in Form von ungeschriebenen oder geschriebenen Gesetzen bestimmt. Der Freiheit des/der Einzelnen sind Grenzen gesetzt, um die Freiheit Aller zu schützen. Aber - wer bestimmt diese Grenzen? Wo und wie findet der Prozess statt, gemeinsame Freiheitsräume auszuloten? Für die einen sollen die Grenzen der Freiheit eng gesteckt werden. Andere verstehen im Überschreiten bzw. dem Hinterfragen von Grenzen den Inbegriff von Freiheit.
»In einer demokratischen Gesellschaft«, so Shermin Langhoff (Gorki-Theater),  »beruht die Freiheit des Einzelnen immerauch auf der Solidarität mit dem anderen – und dessen Freiheit. Freiheit  ist nur mit Gleichheit und Solidarität überhaupt denkbar.« Freiheit und Verantwortung heißen Empowerment und das Bestreben, dass alle an gesellschaftlichen Prozessen, Angeboten, Entscheidungen teilhaben können. Der Freiheit mit Respekt gegenübertreten. Die Freiheit würdigen. Freiheit tun. Freiheit – wie sie von Hannah Arendt verstanden wird – kennt weder Not noch Furcht.

Wie alle Themen eröffnet die »Freiheit« ganz unterschiedliche Facetten zur  inhaltlichen Auseinandersetzung und künstlerischen wie diskursiven Umsetzung. Dieses Jahr kristallisierte sich in
der Vorbereitungsphase der Wunsch vieler heraus, über das Thema »Freiheit « zu sprechen, zu streiten, den Umgang mit Freiheit und Konflikten zu »Lernen«. Das Friedensfestprogramm bietet an, sich in einem Zeitraum von zwei Wochen intensiv mit der eigenen Freiheit und der Freiheit der Anderen zu befassen.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und Kooperationspartner*innen, Kolleg*innen und Teilnehmenden unseres »Friedensbüro … goes« für die inspirierenden Ideen und Gespräche, die
zahlreichen Programmpunkte und die ideelle und tatkräftige Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren.

 Rückblick Augsburger  Friedensfest 2018
 

 

„Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick, denn sie lässt die Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird“, stellte der Schriftsteller Oskar Wilde fest. Sei es aus Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen, oder aus Neugierde und der Fähigkeit des Menschen über sich hinaus zu denken: die Vorstellung eines Idealzustands der Welt und Gesellschaft findet sich in vielen Formen und Ausprägungen.
In diesen vermeintlich schwierigen Zeiten von Umweltproblemen, Wirtschaftskrisen, Konflikten und politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen scheinen wir in eine Art defensive Schreckstarre zu verfallen. Doch gerade heute können und sollten wir uns die Frage stellen: Welche Zukunft wünschen wir uns? Was fürchten wir? Wie wollen wir unser Miteinander positiv und gut gestalten? Wie können wir dies erreichen? Welche „utopischen“ Ideen und Ansätze gab und gibt es in Literatur, Ökologie, Theater, Formen des Zusammenlebens, Bildung, Wirtschaften, Kunst…?
Zu diesen Fragen eröffnete das Friedensfestthema „Utopie: Was wäre, wenn…“? den Raum zu einer kreativen, phantasie- und lustvollen Auseinandersetzung.

Wer einen Eindruck vom Friedensfest 2018 gewinnen möchte, kann hier die Presseberichterstattung dazu nachlesen.

 

Schreibaufruf - Meine Utopie!

Bei einem Schreibaufruf konnten persönliche Utopien in Form von Gedichten, Essays, Kurzgeschichten eingeschickt werden. Eine Auswahl an Texten haben wir auf unserer Seite veröffentlich. Viel Spaß beim Lesen!

Die Texte zum Schreibaufruf finden Sie hier...

 

Utopiepostkarten - Utopien auf der Friedenstafel

"Was wäre, wenn...?" haben wir die Gäste der Augsburger Friedenstafel am 8.8. gefragt. Viele haben die Gelegenheit genutzt und auf den ausgeteilten Utopie-Postkarten ihre Zukunftsvisionen, ihre Wünsche und Träume notiert. Welche das sind, können Sie hier nachlesen!

Programmhefte

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Programmheft zum Augsburger Hohen Friedensfest 2019
#Freiheit

© Friedensbüro

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Programmheft zum Friedensfest 2017
Bekennen. Mein Name ist Mensch
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Programmheft zum Friedensfest 2016
Mut - Ein bisschen mehr, mehr nicht!
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Programmheft zum Friedensfest 2015
Niemand hat die Absicht ...
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Programmheft zum Friedensfest 2014
Heimat - Da war ich noch nie!
© Friedensbüro

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Programmheft zum Friedensfest 2013
Niemand hat das Recht zu gehorchen!
© Friedensbüro

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Programmheft zum Friedensfest 2012
Alle reden vom Frieden - Wir nicht!
© Friedensbüro